Ausgewählte Nachrichten:
Pamela Anderson zu den Aufständen der Gelben Westen in Frankreich 2018 veröffentlicht: 14.12.2018 00:00:00

»Ich verachte Gewalt … aber was ist die Gewalt all dieser Menschen, was sind die verbrannten Luxusautos, verglichen mit der strukturellen Gewalt der französischen und globalen Eliten? Anstatt sich von den Bildern der Brände hypnotisieren zu lassen, müssen wir fragen, wo das alles herkommt.

Und die Antwort lautet: Es kommt von der wachsenden Kluft zwischen der städtischen Elite und den ländlichen Armen, zwischen der von Macron repräsentierten Politik und den 99 Prozent, welche unter der Ungleichheit leiden – nicht nur in Frankreich, sondern überall auf der Welt.«

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47860
"Wir haben eine Demokratiekrise" veröffentlicht: 10.12.2018 00:00:00

Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe über ein historisches Gerichtsverfahren gegen Staatskriminalität und seinen Kampf gegen die Abgaspolitik deutscher Regierungen und Kommunen

https://www.heise.de/tp/features/Wir-haben-eine-Demokratiekrise-4244321.html
Gelbwesten machen Grenzen zu Frankreich dichtveröffentlicht: 10.12.2018 00:00:00

Bei den "gilets jaunes" an der spanisch-französischen Grenze ist gute Stimmung und die Solidarität der Autofahrer groß, obwohl sie zum Teil in langen Staus stehen

Während es in Paris erneut zu massiven Auseinandersetzungen zwischen den Gelbwesten und der Polizei kommt, die für die Protestierenden "keine Gnade" kenne, stellt sich die Lage in der Provinz ganz anders da. Zwar herrscht im baskischen Grenzgebiet ein riesiges Verkehrschaos seit dem frühen Morgen, doch die Lage ist weder angespannt noch aggressiv.

https://www.heise.de/tp/features/Gelbwesten-machen-Grenzen-zu-Frankreich-dicht-4246007.html
Der Geheimdienst und der gekonnte „Kontrollverlust“ seit 62 Jahren (2/2)veröffentlicht: 08.12.2018 00:00:00

Sind die „Fehler“ der Geheimdienste Ergebnis individuellen Versagens oder Ergebnis bewusster Entscheidungen, die nicht hinter dem Rücken, sondern in Einverständnis mit den politisch Verantwortlichen getroffen wurden? Vor etwa einem Monat hat Wolf Wetzel für NachDenkSeiten einen kritischen Blick auf den Verfassungsschutz geworfen. Nun nimmt sich Wetzel in einer zweiteiligen Reihe den deutschen Auslandsgeheimdienst namens Bundesnachrichtendienst vor.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47684
Serie zur Novemberrevolution ­– Teil 3veröffentlicht: 07.12.2018 00:00:00

Vorbemerkung: Wir bringen auf den NachDenkSeiten in drei Teilen einen ausführlichen Text von Winfried Wolf zur Novemberrevolution, zur Bayerischen Räterepublik und zur aktuellen Debatte über diese Ereignisse. Der erste TeilSerie zur Novemberrevolution – Teil 1” hatte drei Ereignisse, die zum Verständnis der Revolution wichtig sind, zum Thema. In Teil 2Serie zur Novemberrevolution – Teil 2“ wurden drei Phasen der Revolution untersucht.
Der hier wiedergegebene Teil 3 geht ein auf die Bayerische Räterepublik, die hierzulande meist besonders verzerrt dargestellt wird.
 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47668
Zweifel an der ‚Transatlantischen Freundschaft‘. Werden wir Russland gerecht?veröffentlicht: 07.12.2018 00:00:00

Dr. Peter Becker, Rechtsanwalt und Ko-Präsident der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms, IALANA, hat in einem längeren Essay die Zweifel am Sinn und Wirken der sogenannten „Transatlantischen Freundschaft“ beschrieben. Er bezweifelt, dass wir damit Russland gerecht werden. Mit diesem Text ergänzen die NachDenkSeiten ihre Aufklärungsarbeit zum neu angeheizten West-Ost-Konflikt. Danke, Peter Becker. Albrecht Müller.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47702#more-47702
Wie Pseudolinke den „linken“ Ruf schädigen – Die Amadeu Antonio Stiftung und Andereveröffentlicht: 06.12.2018 00:00:00

Eine verunglückte Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung, eine Campact-Aktion gegen „rechte Hasssprache“, die Demo „Unteilbar“, das infame „Zentrum für politische Schönheit“: Aktuell häufen sich kontraproduktive Vorstöße von angeblich „linken“ Initiativen. Von Tobias Riegel.

Eine teils unglücklich formulierte Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung (AAS) hat in den letzten Tagen viel Wirbel verursacht. In der Handreichung mit dem Titel „Ene, mene, muh und raus bist du – Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“ findet sich laut Kritikern unter anderem eine angebliche „Anleitung“, wie Erzieherinnen und Erzieher fremdenfeindliches Gedankengut bei Kindern bereits in der Kita erkennen und bekämpfen können.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47661
Der Geheimdienst und der gekonnte „Kontrollverlust“ seit 62 Jahren (1/2)veröffentlicht: 05.12.2018 00:00:00

Sind die „Fehler“ der Geheimdienste Ergebnis individuellen Versagens oder Ergebnis bewusster Entscheidungen, die nicht hinter dem Rücken, sondern in Einverständnis mit den politisch Verantwortlichen getroffen wurden? Vor etwa einem Monat hat Wolf Wetzel für NachDenkSeiten einen kritischen Blick auf den Verfassungsschutz geworfen. Nun nimmt sich Wetzel in einer zweiteiligen Reihe den deutschen Auslandsgeheimdienst namens Bundesnachrichtendienst vor.
 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47631
Abschied vom INF-Vertrag (II)veröffentlicht: 05.12.2018 00:00:00

BERLIN/WASHINGTON(Eigener Bericht) - Europa steht womöglich vor einer neuen Welle der Aufrüstung mit nuklear bestückten Mittelstreckenraketen. Die Vereinigten Staaten haben, wie US-Außenminister Pompeo gestern bekanntgab, Moskau ein Ultimatum gestellt: Russland soll binnen 60 Tagen angebliche Verstöße gegen den INF-Vertrag einstellen; andernfalls kündigt Washington das Abkommen auf. Nachvollziehbare Beweise für die angeblichen Verstöße liegen ebensowenig vor wie tragfähige Beweise für die angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen vor dem Überfall auf den Irak. Belegbare Hinweise aus Russland, denen zufolge die USA mit dem Aufbau der NATO-Raketenabwehr in Rumänien und Polen den INF-Vertrag brechen, spielen in der westlichen Debatte nach wie vor keine Rolle. Die NATO-Außenminister haben gestern hingegen Russland die Schuld am Ende des Abkommens gegeben.. Berlin sucht die Aufstellung von US-Mittelstreckenraketen in Europa zu vermeiden, weil sie die angestrebte militärische Autonomie der EU einschränkten. Regierungsberater befürworten andere Aufrüstungsschritte gegen Russland.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7804/
Serie zur Novemberrevolution – Teil 2veröffentlicht: 04.12.2018 00:00:00

Vorbemerkung: Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in Kommentaren, Rückblicken und Dokumentationen der Revolution gedacht wird, die vor 100 Jahren in Deutschland stattfand. Allerdings verfälscht die große Mehrheit dieser Beiträge das, um was es damals ging. Die tatsächlichen Errungenschaften der Revolution – Frieden, Frauenwahlrecht, demokratische Grundrechte – werden nicht ausreichend gewürdigt, und die Ziele der Revolution werden bei dieser Berichterstattung oftmals in den Hintergrund gedrängt. Wir bringen auf den NachDenkSeiten in drei Teilen einen ausführlichen Text von Winfried Wolf zur Novemberrevolution 1918.
 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47597
„Das Modell Elitendemokratie ist historisch verheerend gescheitert“veröffentlicht: 03.12.2018 00:00:00

Herrschaft und Macht zu verschleiern, darum geht es in den demokratischen Systemen unserer Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt Rainer Mausfeld bei seiner Auseinandersetzung mit Politik und Medien. Die Geschichte habe immer wieder bewiesen, wie real eine unersättliche Gier nach Macht sei, eine Tatsache, die auch heute gelte. Deshalb, so Mausfeld, müsse man auch in unserer gegenwärtigen politischen Situation Macht genau betrachten. Von Marcus Klöckner.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47582
Serie zur Novemberrevolution – Teil 1veröffentlicht: 01.12.2018 00:00:00

Vorbemerkung: Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in Kommentaren, Rückblicken und Dokumentationen der Revolution gedacht wird, die vor 100 Jahren in Deutschland stattfand. Allerdings verfälscht die große Mehrheit dieser Beiträge das, um was es damals ging. Die tatsächlichen Errungenschaften der Revolution – Frieden, Frauenwahlrecht, demokratische Grundrechte – werden nicht ausreichend gewürdigt. Die tatsächlichen Ziele der Revolution – direkte Demokratie bzw. eine Kontrolle eines Parlamentes durch Räte, gewählt von der arbeitenden Bevölkerung, werden so gut wie nie erwähnt. Und die tatsächliche Gewalt, ausgehend von Freikorps, Reichswehr und frühen faschistischen Gruppen, mit der gegen diese berechtigten Forderungen und gegen die Arbeiterräte vorgegangen wurde, wird nicht nur verschwiegen. Meist wird die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt und behauptet, die Revolution selbst sei gewalttätig gewesen.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47551#more-47551
NICHT! - Eine Kündigung in 19 Pointenveröffentlicht: 27.11.2018 00:00:00

1. Politik ist ganz vom Spiel der Verwertung und der Konkurrenz geprägt, aus dem sie nicht ausbrechen kann, weil sie ihm ehern zugehörig ist. Politik ist ein Form der Kapitalherrschaft, sie ist mit dieser entstanden und wird mit dieser verschwinden.

2. Politik ist ein staatsbürgerliches und daher bürgerliches Programm. Mit ihr kann nur so weitergemacht werden wie bisher. Aber auch das funktioniert zunehmend abnehmend.

3. Politik idiotifiziert. Sie macht nicht frei, sondern dumm. Sie befreit von Engagement und Initiative, von Reflexion und Selbstermächtigung, indem sie uns zum Kunden von Parlamentarismus und Populismus macht, uns die Stimmen abnimmt und als Legitimation konsumiert.

4. Politik als solche ist zu hinterfragen, nicht bloß sind deren Mandatare oder Funktionäre, deren Apparatschiks oder Bürokraten zu skandalisieren. Das Personal ist um keinen Deut schlechter als das System, für das es steht.

https://www.streifzuege.org/2015/nicht
Postnationale Potenziale. Praktiken jenseits der Nationveröffentlicht: 26.11.2018 00:00:00

Der Nationalstaat, so ist in wissenschaftlichen wie öffentlichen Diskussionen seit Anfang des Jahrtausends oft zu hören, sei an sein historisches Ende gelangt. Popularisiert wurde dies in der Vorstellung, die Politik werde von den multinationalen Konzernen ihrer Richtlinienkompetenz beraubt. Zunehmend gewinnt die völkische Variante Zulauf, etwa in der Kritik des AfD-Politikers Björn Höcke, Staaten seien zu "Wurmfortsätzen global agierender Konzerne gemacht" worden.[1] Doch die von dem Philosophen Jürgen Habermas und anderen für das 21. Jahrhundert antizipierte "postnationale Konstellation" ist nicht eingetreten, es ist kein "kosmopolitisches Empire" (Ulrich Beck) entstanden. Dies zeigt sich zum einen daran, dass es weiterhin Nationalstaaten sind, die in internationalen Vereinbarungen und Organen als institutionalisiertes nationales Interesse den (rechtlichen) Rahmen schaffen, in dem Konzerne agieren.

http://www.bpb.de/apuz/280570/postnationale-potenziale-praktiken-jenseits-der-nation?p=all
„Es kann von propaganda-gelenktem Journalismus gesprochen werden“veröffentlicht: 25.11.2018 00:00:00

Verbreiten Nachrichtensendungen in Deutschland und anderen demokratischen Ländern Propaganda? Eindeutig: Ja, sagt der Journalismusforscher Florian Zollmann. Der Dozent an der Newcastle University in England, hat sich in einer Studie mit der Berichterstattung großer Medien über Konflikte wie in Syrien, im Irak oder im Kosovo auseinandergesetzt. Sein Ergebnis: „Die Politik der NATO und USA wurde dabei nicht substantiell hinterfragt.“ Beispielsweise die Gräueltaten der Verbündeten habe man in der Berichterstattung an den Rand gedrängt. Für Zollmann ist bewiesen, dass es häufig einen Gleichklang zwischen Mehrheitsmeinungen in der Politik und der journalistischen Berichterstattung gibt. So passiere es, dass immer wieder in den Nachrichten „die Sicht der politischen Eliten“ in den Vordergrund gerückt werde, während „kritische Stimmen aus der Bevölkerung, selbst wenn diese in der Mehrheit sind“, in den Nachrichten kaum noch vorkommen. Ein Interview über Medien und Propaganda. Von Marcus Klöckner.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47396
Business as usualveröffentlicht: 20.11.2018 00:00:00

BERLIN/RIAD/PRETORIA(Eigener Bericht) - Der saudische Rüstungskonzern SAMI plant den Einstieg bei einem Ableger der deutschen Waffenschmiede Rheinmetall. Berichten zufolge will SAMI, dessen Vorsitzender ein ehemaliger Rheinmetall-Manager ist, einen Anteil an Rheinmetall Denel Munition (RDM) übernehmen, einem Joint Venture der Düsseldorfer Firma mit dem südafrikanischen Rüstungskonzern Denel. RDM hat schon eine Munitionsfabrik in Saudi-Arabien errichtet, die seit März 2016 unter anderem Artilleriemunition und Luftwaffenbomben für die saudischen Streitkräfte produziert. Parallel bauen deutsche Konzerne auch im zivilen Bereich ihre Geschäfte in Saudi-Arabien aus; Siemens-Chef Joe Kaeser wird am kommenden Montag an einer Wirtschaftskonferenz im saudischen Dammam teilnehmen, die sein Konzern als "Platinum Sponsor" mitfinanziert. Unterdessen kündigt die Bundesregierung an, sämtliche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zu stoppen. Berlin sucht damit den saudischen Kronprinzen, dessen Politik deutschen Plänen zuwiderläuft, zumindest empfindlich zu schwächen. Auch in den USA regt sich Widerstand.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7788/
Das moralische Ozonlochveröffentlicht: 20.11.2018 00:00:00

Götz Eisenberg hat den NachDenkSeiten einen Text („Das moralische Ozonloch“) überlassen, der ein grundlegendes Problem behandelt – die Frage nämlich, welche Auswirkungen unser Wirtschaftssystem und seine Regeln auf unser Verhalten und auf unsere Moral haben. Der Text ist am 17. November im Gießener Anzeiger erschienen. Die NachDenkSeiten wollen ihn als Denkanstoß multiplizieren. Es lohnt sich, darüber nachzudenken und in den Blick zu nehmen, dass die Wirtschaftsweise die Moral und den Umgang unter uns prägen. Wie gut wir leben, hängt wesentlich davon ab, wie wir miteinander umgehen. Albrecht Müller.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47303
Verschwiegene Wahrheitenveröffentlicht: 19.11.2018 00:00:00

Die Spitze des Eisbergs: „Die Weltöffentlichkeit erfährt einen wichtigen Teil der Wahrheit nicht“, beklagten Klimaforscher schon 2007. Risiken mit kleiner bis mittlerer Wahrscheinlichkeit, aber verheerenden Gefahren bleiben durch politische Einflussnahme in IPCC-Reports unerwähnt und erreichen die öffentliche Erzählung zum Klimarisiko nicht. Die Kritik am Konsensprozess im UN-Weltklimarat nimmt inzwischen weltweit zu. Auch weil die Menschen durch viele Extremwetter den Klimawandel früher spüren als vorhergesagt. Die Wissenschaftler sind nicht zu beneiden: Erst galten sie als Panikmacher, jetzt als Verharmloser.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wissen-und-bildung/wissenschaft/Verschwiegene-Wahrheiten-article3979505.html?fbclid=IwAR0qyxGVMfIxSV18rLtpY43xLk-dIWHNUDWS6SWSe_2LT9PKOTAoWaSbz5o
Von der Partei zur Bewegung? Stand und Perspektiven einer politischen Vergesellschaftungsformveröffentlicht: 13.11.2018 00:00:00

Das Parteiensystem der Bundesrepublik ist in Bewegung. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa entstehen neue Parteien, die anders zu funktionieren scheinen und ein anderes Selbstverständnis für sich beanspruchen als jene, die die Parteienforschung der vergangenen Jahrzehnte beschrieben hat. Auch in den USA fordert die Präsidentschaft von Donald Trump die personellen wie normativen Strukturen der republikanischen Grand Old Party heraus.

http://www.bpb.de/apuz/279821/von-der-partei-zur-bewegung?p=all
Jenseits von links und rechts. Lassen sich Parteien noch klassifizieren?veröffentlicht: 13.11.2018 00:00:00

In der politologischen Parteienforschung gibt es weder eine Definition noch eine Typologie der Parteien, die von allen geteilt wird. Stellt man die verschiedenen Vorschläge gegenüber, schält sich dennoch ein breiter Konsens darüber heraus, was die zentralen Merkmale oder Eigenschaften von Parteien sind.[1] Diese können unter folgenden Gesichtspunkten unterschieden, das heißt typologisch abgegrenzt werden: ideologisch-politische Zugehörigkeit und Programmatik, historischer Ursprung und Entstehung, Organisationsstruktur, Struktur der Anhängerschaft, Zielorientierung und Funktionen im politischen System. Die fünf Merkmale sind nicht unabhängig voneinander zu betrachten, sondern beeinflussen sich gegenseitig und weisen vielfältige Überschneidungen auf. Dabei gibt es häufiger vorkommende, also "typische", aber auch ungewöhnliche, mithin "untypische" Kombinationen. Zudem unterliegen die Merkmale einem Wandel im Zeitverlauf, der sich zugleich in der Entwicklung der Parteiensysteme widerspiegelt.[2]

http://www.bpb.de/apuz/279819/lassen-sich-parteien-noch-klassifizieren?p=0
„Integriert doch erst mal uns!“veröffentlicht: 12.11.2018 00:00:00

So heißt „Eine Streitschrift für den Osten“ (Untertitel), die von der sächsischen SPD-Politikerin Petra Köpping verfasst wurde. Sie ist seit 2009 Mitglied des Sächsischen Landtages und seit 2014 Staatssekretärin für Gleichstellung und Integration bei der sächsischen Landesregierung. In ihrem Buch geht sie der Frage nach, warum das Misstrauen und die Distanz zur Demokratie in Ostdeutschland so groß sind und woher die dort immer wieder zu beobachtende Wut kommt. Udo Brandes hat das Buch für die NachDenkSeiten gelesen.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=47004#more-47004
„Heute erntet die AfD, was die die rot-grüne Koalition mit ihrer ‚Agenda‘-Politik und den Hartz-Gesetzen gesät hat“veröffentlicht: 28.10.2018 00:00:00

Seit einem Jahr ist die AfD nun im Bundestag vertreten. Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge stellt im Interview mit den NachDenkSeiten fest, dass viele Millionen Bürger in Deutschland eine Kursänderung der „enttäuschenden Regierungspolitik“ nur noch von rechts und nicht mehr von links erwarten. Die im Land existierende soziale Spaltung habe auch zu einer politischen Spaltung geführt. „Aber gerade CDU und CSU interessieren sich nicht für die soziale Gerechtigkeit, betreiben Reichtumsförderung statt Armutsbekämpfung und machen Lobbypolitik für kapitalkräftige Interessengruppen“, so Butterwegge. Ein Interview über die AfD, ihr Verhalten in den Parlamenten und die Frage, wie ein weiterer Rechtsruck verhindert werden kann. Von Marcus Klöckner.
 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=46736
„Autoritäre Versuchungen“veröffentlicht: 23.10.2018 00:00:00

„Deutsche Zustände“ – so hieß die zehnbändige Dauerbeobachtung der Gesellschaft durch eine Gruppe Wissenschaftler unter dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Darin wurden Ausprägungen von Abwertung, Diskriminierung und Ausgrenzung abgebildet. Heitmeyer legt nun nach und zeichnet ein düsteres Bild.

https://www.deutschlandfunk.de/wilhelm-heitmeyer-autoritaere-versuchungen.1310.de.html?dram:article_id=430995
Illusion: Das Soziale Europa kommtveröffentlicht: 22.10.2018 00:00:00

Die progressiven Europadebatten sind voller Tabus und Mythen. Vorsicht ist geboten, wenn man sich in diese Debatten begibt. Es ist herausfordernd, die sozialen Wirkungen der europäischen Integration klar zu benennen und sich damit in Widerspruch zum Mythos vom Sozialen Europa zu begeben. Am Ende steht man schnell ungewollt als EU-Gegner da. Ohne den Mythos vom Sozialen Europa kommt im sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Spektrum kaum eine Rede zum Thema daher.

https://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/illusionen/artikel/detail/illusion-das-soziale-europa-kommt-3030/?utm_campaign=Team%20Sahra&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter
Klimainterventionen und Geopolitik - Die Gefahr der Militarisierung des Klimasveröffentlicht: 21.10.2018 00:00:00
Es besteht unter Klimaforscher*innen de facto Einigkeit
darüber, dass die Menschheit durch ihre Treibhausgasemissio
-
nen Klimaveränderungen wie den Anstieg der globalen Mittel
-
temperatur mit schon jetzt spürbaren, gravierenden Folgen und
noch schlimmeren zukünftigen Konsequenzen verursacht. Der
5. Assessment Report (5. Sachstandsbericht, AP5)
1
des Interna
-
tional Panel on Climate Change (IPCC), einem internationalen
Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen (im Deutschen
auch „Weltklimarat“ genannt), attestiert der Welt unter anderem
einen Anstieg in Frequenz und Intensität von Hitzewellen, Verän-
derungen in Niederschlagsmustern (z. B. weniger aber heftigere
Regenfälle), einen Anstieg des Meeresspiegels durch Abschmel-
zen der Gletscher und des Inlandeises und eine Versauerung der
Ozeane mit nicht absehbaren Folgen auf marine Flora, Fauna
und das gesamte Klimasystem.
http://www.imi-online.de/download/IMI-Studie-2018-7-Klima.pdf
Bericht präsentiert Erfolgsbeispiele für eine agrarökologische Wendeveröffentlicht: 21.10.2018 00:00:00

Eine agrarökologische Umgestaltung der Ernährungs- und Agrarsysteme und die Abkehr von der industriellen Landwirtschaft ist keine Utopie, sondern kann in Gemeinden, Regionen oder gar ganzen Ländern erfolgreich gelingen. Das ist die frohe Botschaft des neusten Berichts von IPES-Food (International Panel of Experts on Sustainable Food Systems), einer Expertengruppe unter Vorsitz des ehemaligen UN-Sonderberichterstatters für das Menschenrecht auf Nahrung, Olivier De Schutter, und der Ex-UNICEF-Vertreterin für Kenia, Olivia Yambi. Der diese Woche in Rom präsentierte Bericht stellt sieben Erfolgsbeispiele aus aller Welt für eine agrarökologische Wende vor. Ein erfolgreicher Übergang zur Agrarökologie erfordere Veränderungen in vier Schlüsselbereichen: Produktionsmethoden, Wissensgenerierung und -verbreitung, soziale und wirtschaftliche Beziehungen sowie institutionelle Rahmenbedingungen.

https://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/news/de/33438.html
Eine illusionäre Forderung und keine soziale Alternative – Gewerkschaftliche Argumente gegen das Grundeinkommenveröffentlicht: 13.10.2018 00:00:00

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) klingt für viele Gewerkschafter/innen zunächst attraktiv: Allen Menschen soll ein Einkommen garantiert werden, von dem sie leben können. Eine reiche Gesellschaft wie unsere könne das gewährleisten, heißt es zur Begründung. Wer wollte dem widersprechen? Bei genauerer Betrachtung gibt es jedoch eine große Unklarheit, was genau mit dem Grundeinkommen gemeint ist und wie es funktionieren und finanziert werden soll. Von Ralf Krämer.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=46469
Revolte der Abgehängten? Zum Verhältnis von Rechtspopulismus und sozialer Ungleichheitveröffentlicht: 02.10.2018 00:00:00

Neuere Studien zeigen, dass Angehörige unterer Statuslagen besonders stark zur AfD neigen und dass sich diese Neigung unter anderem aus materiellen und symbolischen Abwertungserfahrungen ergibt. Kann eine progressivere und glaubhaftere Sozial- und Verteilungspolitik helfen, AfD-Wähler/innen zurückzugewinnen?

Wir befinden uns gegenwärtig in einer Situation, die für die meisten Menschen bis vor wenigen Jahren eigentlich unvorstellbar schien, weil viele dachten, dass die Geschichte – zumindest in dieser Hinsicht – an ein Ende gekommen sei: Wir erleben, dass in Deutschland eine rechtspopulistische Partei sehr viele Wähler hinter sich vereinen kann und dass deren Zahl ganz offensichtlich weiter anwächst. In der Folge dieser Entwicklung ist eine hitzige Diskussion darüber entbrannt, welche Menschen eigentlich diese Partei unterstützen. Hitzig ist die Diskussion deshalb, weil mit unterschiedlichen Antworten auf diese Frage auch unterschiedliche Erklärungen für dieses Wahlverhalten einhergehen und damit letztlich auch unterschiedliche Rezepte dafür, wie diese Menschen zu einer anderen Wahl bewegt werden können.

https://www.boeckler.de/wsi_blog_116016.htm
Die ideologische Homogenisierung ökonomischer und politischer Eliten im Neoliberalismusveröffentlicht: 01.10.2018 00:00:00

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Demokratie in einer beispiellosen Weise ausgehöhlt. Demokratie wurde durch die Illusion von Demokratie ersetzt, die freie öffentliche Debatte durch ein Meinungs- und Empörungsmanagement, das Leitideal des mündigen Bürgers durch das des politisch apathischen Konsumenten. Wahlen spielen mittlerweile für grundlegende politische Fragen praktisch keine Rolle mehr. Die destruktiven ökologischen, sozialen und psychischen Folgen dieser Form der Elitenherrschaft bedrohen immer mehr unsere Lebensgrundlagen. In diesen Tagen erscheint nun das erste Buch von Rainer Mausfeld mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer?“, in dem er die Systematik dieser Indoktrination aufdeckt und uns sensibel macht für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden. Ein exklusiver Auszug aus dem Buch zum Erscheinen am 2.10.2018: Albrecht Müller

https://www.nachdenkseiten.de/?p=46317
Linkspopulismus als progressive politische Strategie der Zukunftveröffentlicht: 11.09.2018 00:00:00

Die NachDenkSeiten haben die inflationäre und abwertende Verwendung des Begriffs „Populismus“ schon immer sehr kritisch begleitet. Bereits vor zwei Jahren schlug Albrecht Müller vor, den Begriff aus unserem Sprachgebrauch zu streichen, da er vor allem der Diffamierung und im Umkehrschluss der Reinwaschung der Diffamierenden diene. Einen anderen Weg schlägt nun die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe in einem Gastartikel für den Guardian vor. Mouffe will den Begriff positiv besetzen und sieht in einem radikalen Linkspopulismus nicht nur die einzige Chance, um dem grassierenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen, sondern auch den besten Weg, die Demokratie wieder zurückzugewinnen. Jens Berger hat den Guardian-Artikel für die NachDenkSeiten übersetzt. Beachten Sie bitte auch das sehr lesenswerte Interview, das Chantal Mouffe der Schweizer „Republik“ gegeben hat und das wir bereits heute morgen in unseren Hinweisen empfohlen haben. Es ist schön mitzubekommen, dass einige der Forderungen, die die NachDenkSeiten seit Langem formulieren, nun auch von politischen Vordenkern aufgenommen werden.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=45947#more-45947
Mohssen Massarrat fragt: „Linke Sammlungsbewegung, wohin?“veröffentlicht: 29.08.2018 00:00:00

In einer Woche wird die Sammlungsbewegung #Aufstehen auch offiziell das Licht der Welt erblicken. Kritiker sprechen von einer Initiative von oben ohne Unterbau. Dies sieht Mohssen Massarrat anders. Der emeritierte Professor für Sozialwissenschaften begreift #Aufstehen vielmehr als Anreiz, selbst zur Feder zu greifen, sich über die Inhalte einer solchen Bewegung Gedanken zu machen und dadurch einen Unterbau für #Aufstehen zu schaffen. Seine persönlichen Gedanken zur Sammlungsbewegung hat er in einem Gastartikel für die NachDenkSeiten dokumentiert.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=45718
Raus aus der Wagenburgveröffentlicht: 29.08.2018 00:00:00

Ein Gespenst flattert durch den deutschen Blätterwald: die neue linke Sammlungsbewegung. Während das Phantom noch gar keine reale Gestalt angenommen hat, wird in den Parteizentralen von Parteifunktionären, die diese Idee am meisten zu fürchten scheinen, bereits zur Jagd geblasen: Es sei ein Spaltungsmanöver, eine Zwei-Personen-Inszenierung, schon im Ansatz gescheitert, eine finstere Machenschaft, ein Verrat, eine Totgeburt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/linke-sammlungsbewegung-raus-aus-der-wagenburg-gastkommentar-a-1221568.html
Italien hat kein Schulden-, sondern ein Wachstumsproblemveröffentlicht: 07.06.2018 00:00:00

In einem Punkt scheinen sich die deutsche Politik und die deutschen Medien einig zu sein, wenn es um Italien geht: Die Italiener leben über ihre Kosten, sparen nicht genug und der Euro kann nur dann überleben, wenn Italiens Regierung brav und vorbildlich ihre Schulden abbaut. Interessanterweise sind all diese Aussagen ökonomisch falsch. Seit Beginn der Eurokrise ist Italien vielmehr in eine realwirtschaftliche Abwärtsspirale geraten: Die Wirtschaft schrumpft, dadurch steigt die Staatsschuldenquote, dadurch „muss“ die Regierung die Ausgaben kürzen und die Neuverschuldung herunterfahren und so bekommt auch die Wirtschaft keine Chance, sich zu regenerieren. So lange diejenigen, die in Berlin und Brüssel die Regeln bestimmen, diesen eigentlich simplen Zusammenhang nicht verstehen, wird die Eurokrise nie ein Ende finden. Von Jens Berger.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44271#more-44271
Marx macht nicht mobil veröffentlicht: 07.06.2018 00:00:00

Die Aktualität von Karl Marx ist leicht zu belegen. Er konnte gemeinsam mit Friedrich Engels bereits im 19. Jahrhundert jene Kräfte beschreiben, die das heutige Leben prägen: Vereinzelung, Paranoia und Fetisch. Diese drei Fehlentwicklungen dürfen als die Hauptmotoren industrialisierter Gesellschaften bezeichnet werden. Bemerkenswerterweise konnte Marx diese Einsichten gerade auch auf einer psychologischen Ebene sehr gut erfassen, die gar nicht so viel mit den ökonomischen Sachverhalten zu tun hat, die auch Marx persönlich als recht ermüdend empfand. Deswegen erweist sich Marx heute als ein profunder Diagnostiker unseres Alltagslebens und der Populärkultur.

https://www.heise.de/tp/features/Marx-macht-nicht-mobil-4060905.html
Ein journalistischer Gauveröffentlicht: 02.06.2018 00:00:00

Der russische Journalist Arkadi Babtschenko ist tot. Der russische Journalist Arkadi Babtschenko ist nicht tot. Der russische Journalist Arkadi Babtschenko ist… ja was eigentlich? Wer sich als Mediennutzer auf die Berichterstattung zum angeblichen Mord an Babtschenko in den vergangenen Tagen verlassen hat, war verlassen. Der Umgang von Journalisten mit dem Fall Babtschenko ist ein Lehrstück, das zeigt: Große, reputierte Medien liefern eine Berichterstattung ab, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Diese Feststellung ist weitreichend. Sie zeigt: Mediennutzer müssen alles, was Medien berichten, kritisch hinterfragen. Eine Analyse von Marcus Klöckner.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44227#more-44227
15,000 scientists give catastrophic warning about the fate of the world in new ‘letter to humanity’veröffentlicht: 22.05.2018 00:00:00

A new, dire "warning to humanity" about the dangers to all of us has been written by 15,000 scientists from around the world.

The message updates an original warning sent from the Union of Concerned Scientists that was backed by 1,700 signatures 25 years ago. But the experts say the picture is far, far worse than it was in 1992, and that almost all of the problems identified then have simply been exacerbated.

13.November 2017

https://www.independent.co.uk/environment/letter-to-humanity-warning-climate-change-global-warming-scientists-union-concerned-a8052481.html
Die Wüste kommtveröffentlicht: 05.01.2018 00:00:00

Vier Millionen Einwohnern im südafrikanischen Kapstadt könnte in wenigen Wochen das Wasser ausgehen. Durch eine extreme Dürre sind die Stauseen leer und die Behörden auf den "Day Zero" kaum vorbereitet. So wie Kapstadt könnte es laut einer Studie bald einem Drittel aller Regionen weltweit gehen. Betroffen ist auch Europa.

https://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/24106-die-wueste-kommt
Das Grundeinkommen ist kein „No-Brainer“veröffentlicht: 05.01.2018 00:00:00

Ich schätze ja sowohl Tilo Jung als auch Fefe ungemein. Umso mehr war ich dann doch verwundert, dass beide in einem ansonsten auch sehr interessanten Interview am Rande des letzten CCC in Leipzig das bedingungslose Grundeinkommen derart unkritisch betrachteten. Fefe rang sich sogar zu der Aussage durch, das Grundeinkommen sei doch eigentlich ein „No-Brainer“. Nun beschäftigen wir von den NachDenkSeiten uns ja schon länger kritisch mit dem Thema und wissen, dass dies keineswegs der Fall ist und auch prominente Ökonomen wie Heiner Flassbeck oder der Politikwissenschaftler und Armutsforscher Christoph Butterwegge lehnen ein Grundeinkommen kategorisch ab. Thilo und Fefe sind ja auch keine Einzelfälle. Immer wieder trifft man auf jüngere, meist technikaffine Menschen, die ähnlich denken und das Grundeinkommen als alternativlos betrachten. Vielleicht ist es Zeit, die Debatte kritisch neu zu beleben? Denn ein „No-Brainer“ ist das Grundeinkommen ganz sicher nicht. Von Jens Berger
 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=41787
Die Herrschaft der Superreichenveröffentlicht: 04.01.2018 00:00:00

Die Macht der Geldelite und die Kapitulation der Politik

von Harald Schumann

Im vergangenen Januar veröffentlichte die Hilfsorganisation Oxfam eine verblüffende Statistik: Demnach verfügen die 62 reichsten Erdenbürger über ein Finanzvermögen von 1,76 Billionen Dollar. Das sei, berichtete Oxfam, so viel wie die ganze ärmere Hälfte der Menschheit besitzt, also mehr als 3,6 Milliarden Menschen.

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/dezember/die-herrschaft-der-superreichen
Medien: „Eine Arena für Hahnenkämpfe“veröffentlicht: 03.01.2018 00:00:00

Claus Kleber, „fragt nicht, woher die Nachrichtenagenturen und die Korrespondenten ihr Material haben. Er fragt nicht, wer die Begriffe für das prägt, was das „heute journal“ am Abend bringt. Noch schlimmer: Er sieht gar nicht, dass da ein Problem liegen könnte.“
Das sagt der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen im Interview mit den NachDenkSeiten. Meyen, der am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München lehrt, hat vor kurzem auf eine sehr pointierte Weise ein aktuelles Buch von Claus Kleber besprochen, in dem der Moderator des „heute journals“ sich mit der aktuellen Kritik an den Medien auseinandersetzt. Im NachDenkSeiten-Interview sagt er, was ihn an Klebers Einlassungen stören und geht auf die Probleme ein, die er im Journalismus unserer Zeit sieht. Für Meyen ist es vor allem die Funktionslogik der Medien, die eine Berichterstattung mit vielen Schlagseiten entstehen lässt. Medien, so Meyen, „vernachlässigen das, was man als ihre öffentliche Aufgabe bezeichnen kann“, nämlich: „Informieren, aufklären, die Mächtigen kritisieren.“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=41755#more-41755
Der Diesel-Skandal und das Versagen der Presse: „Das ist ein sehr heißes Eisen“veröffentlicht: 19.12.2017 00:00:00

Journalisten widmen den Abgasmanipulationen an Dieselfahrzeugen viel Aufmerksamkeit. Sie berichten über sie vor und zurück und die Schlagzeilen könnten kaum größer sein. Aber warum haben nicht die Medienvertreter, die sich als Fachjournalisten mit der Automobilbranche auseinandersetzen, frühzeitig Alarm geschlagen? Hätten nicht gerade sie, die doch bestens über die Branche informiert sind, eine Ahnung davon haben müssen, wie die großen Autofirmen vorgehen? Im Interview mit den NachDenkSeiten wirft Urs Bär, der sich als Journalist seit zwanzig Jahren mit der Automobilbranche auseinandersetzt, unter anderem ein Licht auf seine eigene Zunft und hinterfragt kritisch die Rolle der Medien im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal.
Ein Interview von Marcus Klöckner.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=41633
Erde in Not: Die heimliche Bodenkatastropheveröffentlicht: 11.12.2017 00:00:00

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit kam es zur weltweit größten Ökokatastrophe, die Experten weitaus dramatischer als die Klimakatastrophe einschätzen.

Denn jährlich verschwinden weltweit sieben Millionen Hektar fruchtbare Erde durch menschliche Ausbeutung und Vernichtung – ein Gebiet so groß wie die Gesamtfläche von Irland. Und das, obwohl der immense Einfluss des Ökosystems Boden auf unsere Gewässer, unsere Luft und auf das Klima auf der Hand liegen.

http://www.sonnenseite.com/de/tipps/erde-in-not.html?utm_source=%3A%3A%20Sonnenseite%20Newsletter%2009.%20Dezember%202017%20%3A%3A&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter
BlackRockveröffentlicht: 20.11.2017 00:00:00

Wie sich das Finanzkapital die Welt untertan macht.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=41159
Massenmediale Ideologieproduktionveröffentlicht: 08.09.2017 00:00:00

Die gegenwärtigen Formen repräsentativer Demokratien sind Elitedemokratien, also de facto Wahloligarchien. Seit ihren historischen Anfängen wurde die Idee einer »repräsentativen Demokratie« mit der Absicht entwickelt, das als irrational, infantil und launenhaft angesehene »dumme Volk« von politischer Macht und Einfluss fernzuhalten.

https://www.rubikon.news/artikel/massenmediale-ideologieproduktion

auswählbare Kategorien:










































































































































































































































































































bereits ausgewählt: