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By Werner Kolb on Dienstag, 31. Januar 2017
Wenn auf der Leserbriefseite des NK (Ausgabe vom 26.01.2017, Windräder) schon das große Wünsch-Dir-was-Spezial aufgerufen wird, möchte ich auch meinen sehnlichsten Wunsch loswerden. Ich hätte gern einen süßen kleinen Planeten, auf dem sich nur Menschen ansiedeln dürfen, die ganz bestimmt keine Dumpfbacken sind. Das würde die Siedlungsdichte schon mal extrem niedrig halten. Er sollte an einem ganzjährig badewarmen Meer einen Sandstrand wie am Sylter Ellbogen haben. Und es sollte planetenweit täglich Freibier geben. Wenn ich diesen Wunsch jemandem sage, kriege ich allerdings immer die gleiche Antwort: "Junge, wenn Du das ernst meinst, solltest Du dringend einen Psychiater konsultieren".

Die liebe Frau Madeleine Luhzing aus Eckersdorf scheint es mit ihrem Wunsch nach einer windradlosen Welt ernst zu meinen. Leider sagt Sie uns nicht, wo der Strom dann herkommen soll. Wir brauchen ja eine Produktionsquelle, die den Strom mindestens ebenso ökologisch unbedenklich herzustellen vermag wie Windräder. Hat Sie vielleicht...
By Werner Kolb on Donnerstag, 11. Oktober 2012
Als Stadtrat gehörte ich zu jener Stadtratsmehrheit, die Ende der neunziger Jahre der Beteiligung der E.ON, damals noch EVO, an der BEW zustimmte.Wie viele andere tat ich das, weil mit dem Erlös des Beteiligungsverkaufs die Finanzierung der Lohengrin-Therme leichter als mit der Aufnahme von Krediten machbar war. Und die Lohengrin-Therme war eine gute Gelegenheit, die Attraktivität des ?Gesundheitsstandortes? Bayreuth zu verbessern.

Diese Zustimmung war für mich nicht leicht, aber durch die vom damaligen OB Dr. Dieter Mronz mit der EVO ausgehandelten Vertragsbedingungen akzeptierbar. Neben der Begrenzung der Beteiligung auf 24,9%, mit der die Stadt, vertreten durch den Stadtrat, weiterhin volle Kontrolle und Verfügung über die BEW behielt, war das vor allem die Bedingung, daß die Aufsichtsratsmitglieder der BEW eventuelle Beschlüsse des Stadtrates im Aufsichtsrat vertreten müssen, auch wenn sie oder ihre Fraktion im Stadtrat dagegen gewesen waren. Dadurch war die ?Hoheit? des Stadtrates über den Aufsichtsrat...
By Werner Kolb on Donnerstag, 23. Februar 2012
Ein paar Jahre lang habe ich mir das Gewaaf von der Rekommunalisierung der Bayreuther Energieversorgung immer mal wieder angehört. Jetzt ist mir der Kragen geplatzt; denn die Fakten sagen etwas ganz anderes als das, was auch bei der Podiumsdiskussion des BN wieder einmal verkündet wurde.

Die e.on ist an der BEW mit 24,9 % beteiligt. Damit hat sie nach dem GmbH-Gesetz  nicht einmal Minderheitsrechte; denn dafür bräuchte sie mindestens 25,1 %. Sie kann so nichts durchsetzen und nichts verhindern. Der Aufsichtsrat der BEW besteht aus dem Oberbürgermeister, 8 Stadträten, dem Betriebsratsvorsitzenden der BEW und drei e.on-Vertretern, das zahlenmäßige Verhältnis Stadt zu e.on ist also 10:3. Wer da behauptet, wie Stefan Schlags bei der Podiumsdiskussion, die BEW führe ?ein von der E.on gesteuertes Eigenleben?, könnte genauso gut 10 Kleinkriminelle vor Gericht mit dem Argument verteidigen, sie seien von drei gerissenen Großganoven zu ihren kriminellen Taten überredet worden. Es gibt keinen Richter auf dieser ganzen...
By Werner Kolb on Freitag, 17. Februar 2012
Nicht die Stilllegung von 9 Atomkraftwerken hat, wie es uns seit 40 Jahren von den Apologeten einer radioaktiv strahlenden Zukunft prophezeit wurde, beinahe die Lichter ausgeknipst, sondern der Kapitalismus selbst in Gestalt normal gieriger Stromhändler.

Die Zocker, die mit ihren spekulativen Leerverkäufen von Strom einen bundesweiten Blackout des Stromnetzes in Kauf nahmen, bestätigen nebenbei die These eines englischen Journalisten, die von einem berühmteren Zeitgenossen vor 145 Jahren in einem etwas größeren Werk zitiert wurde: ""Kapital", sagt der Quarterly Reviewer, "flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen...

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