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By Werner Kolb on Dienstag, 28. November 2017
Das erste Gesetz, mit dem der Straßenverkehr in Deutschland geregelt wurde, war die Reichs-Straßenverkehrs-Ordnung. Sie wurde 1934 erlassen, also bemerkenswerterweise schon unter der Verantwortung der Faschisten. Ersetzt wurde durch sie das "Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen" vom 3. Mai 1909. Inhalt dieses Vorläufergesetzes war vorrangig die Regelung der Haftung bei Verkehrsunfällen mit Kraftfahrzeugen. Damit wird sonnenklar, daß die Regelung des Straßenverkehrs erst nötig wurde, als die ersten motorisierten Todesmaschinen, verharmlosend "Automobil" genannt, ihre Dominanz auf den Straßen der Welt mit Gewalt durchzusetzen begannen. Tausende Jahre lang war es davor in den urbanen Räumen auf diesem Planeten üblich, daß die Verkehrsteilnehmer regelungslos durcheinander wuselten. Ohne motorisierte Todesmaschinen war das gefahrlos möglich, was auf alten Fotos, etwa aus den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts, leicht zu besichtigen ist. Dieses wunderbare effiziente Durcheinander, heute neudeutsch "Shared...
By Werner Kolb on Samstag, 5. März 2016
Wie sehr CSU-Stadtrat Klaus Klötzer mit seiner Philippika gegen den Standort der Graserschule danebenliegt, hat die Initiative "Rettet die Graserschule" sehr schön dokumentiert, z.B. auf  http://www.rettet-die-graserschule.de/2016/03/faktenanalyse-klaus-kloetzer-und-der-feinstaub-i/ . So ist die von den Modernisierungsverweigerern gern angeführte Feinstaubbelastung am Hohenzollernring in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen. Sie beträgt nur noch ein Viertel des zulässigen Mittelwertes. Die Lärmbelastung am Nordring ist, entgegen des Lamentos der Modernisierungsverweigerer, nicht deutlich niedriger, sondern ähnlich hoch wie in der Innenstadt.

Wie unhistorisch Konservative denken, demonstrierte auch wieder Stadtrat Klaus Klötzer , der wohl so etwas wie der facebook-Beauftragte der Modernisierungsverweigerer ist, mit seiner Aussage vom 21.12.2015: "Verkehr nimmt bekanntermaßen nie ab, sondern...
By Werner Kolb on Mittwoch, 4. November 2015
So alle paar Jahre esse ich einen Burger von einer dieser unsäglichen FastFoodKetten. Für die nächsten Jahre weiß ich dann wieder, warum ich den Scheiß nicht esse. Mit manchen ehemaligen Wirkungsstätten ist es ähnlich. Nach dem zweiten Besuch des Stadtrates seit 2002 am letzten Mittwoch wusste ich wieder, warum ich dieses Gremium leichten Herzens verlassen habe. Die vergangenen 13 Jahre helfen natürlich, die Betriebsblindheit des Insiders zu verlieren.

Die meisten Teilnehmer dieses monatlichen Events scheinen sich verabredet zu haben, ein Gefühl gepflegter Langeweile zu verbreiten. Ihre Kunst, rhetorische Ödnis zu zelebrieren, ist hoch entwickelt. Mich erinnerten die meisten Redebeiträge an das Vorlesen eines Grundbucheintrages durch einen routinierten Notar. Dazu passt, daß man nur mühsam herausfinden kann, welcher Hinterkopf gerade redet. Die Stadträte sitzen nämlich immer noch in jener altehrwürdigen strikten Ordnung vor der/m ZuschauerIn, wie sie wohl schon zu Zeiten Kaiser Wilhelms beim Unterrichten...
By Werner Kolb on Freitag, 8. Juni 2012
Der Nordbayerische Kurier berichtete am 5.6.2012 über schlechte Radwege in Bayreuth. Dieser Blogeintrag, der teilweise im Nordbayerischen Kurier als Leserbrief veröffentlicht wurde, bezieht sich auf diesen Bericht.

Was mir besonders aufstieß am NK-Bericht über des Radlers Frust, war die Bemerkung des Stadtbaureferenten Striedl, er könne sich hier ?eine Abschaffung der Zwangsbenutzung des Radweges vorstellen?. Unverschämt daran ist, dass er damit so tut, als wäre das dann eine freiwillige und gar nicht groß genug zu rühmende Gnadentat des Rathauses für seine geliebten Radfahrer. Tatsächlich ist der Herr Stadtbaureferent und mit ihm das Rathaus seit dem 18.11.2010 nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes dazu gezwungen, die Straßen überall dort für die Radfahrer zu öffnen, wo keine besonderen örtlichen Verhältnisse bestehen, die das allgemeine Risiko übersteigen. Aufgrund dieses Urteils haben andere oberfränkische Städte wie Bamberg und Kulmbach (bei denen habe ich recherchiert) längst begonnen, überall...
By Werner Kolb on Donnerstag, 16. Februar 2012
Schon indem der Stadtrat beschloss, den Ausbau der Thiergärtner Straße  so planen zu lassen, dass nach dem Ausbau, anders als heute, zwei Lastwagen aneinander vorbeifahren können, hat er das Vorhaben, das Naherholungsgebiet Röhrensee/Studentenwald aufzuwerten, konterkariert; denn dadurch wird der Verkehr am Übergang zum Studentenwald nicht beruhigt, sondern beschleunigt. Der nächste falsche Streich folgt jetzt womöglich mit dem Umbau der Pottensteiner zur Einbahnstraße.

Eine Einbahnstraße, liest man bei Wikipedia,  kann eingerichtet werden, um die Flüssigkeit des Verkehrs bei schmaler Fahrbahn und hoher Verkehrsstärke zu erhalten, zusätzliche Parkflächen für Kraftfahrzeuge zu erhalten, ohne den fließenden Autoverkehr zu stark zu beeinträchtigen, den Durchgangsverkehr durch umwegreiche Führung zu verringern, durch Reduzierung der Kollisionsgefahr mit dem Gegenverkehr hohe Geschwindigkeiten zu ermöglichen sowie Unfallgefahren durch unübersichtliche Verkehrssituationen zu vermeiden. Im Fall der Pottensteiner...

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