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By Werner Kolb on Donnerstag, 23. August 2018
Der Kapitalismus ist ja längst zur Weltvernichtungsmaschine entartet und zerstört weltweit die natürlichen Lebensgrundlagen vieler Lebensformen, unter anderem die des Menschen. Er verursacht heute schon den Tod von Millionen Menschen durch Kriege, menschenverursachte Naturkatastrophen und umweltverursachte Krankheiten. Angetrieben, gesteuert und in ihrer tödlichen Wirkung ständig verbessert wird diese Weltvernichtungsmaschine durch die sogenannten Eliten in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Ist es nicht an der Zeit, mal darüber nachzudenken und zu diskutieren, ob wir Betroffenen, wo immer wir leben, nicht längst das Recht haben, uns bei allem, was wir gegen die Weltvernichtungsmaschine und ihre Eliten unternehmen, auf unten stehende drei Paragraphen des BGB zu berufen?

§ 227 Notwehr

(1) Eine durch Notwehr gebotene Handlung ist nicht widerrechtlich.

(2) Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich...
By Werner Kolb on Montag, 19. Juni 2017
Soeben erreicht mich per e-mail ein Spendenaufruf der syrischen Organisation ?Adopt a Revolution?. Sie wollen per Crowdfunding 4 Millionen Dollar aufbringen und sie der UN geben, damit die Kriegsverbrechen in Syrien unabhängig untersuchen können; denn fast sechs Monate, nachdem sie die UN mit der Verfolgung von Kriegsverbrechen beauftragt haben, haben die Staaten das notwendige Geld noch nicht zusammen. 4 Millionen Dollar ? das verpulvern die Amis in 10 Minuten oder weniger mit völkerrechtswidrigen Aktionen in Syrien oder sonst wo. Die Wahrheit ist, daß sie nie die Absicht hatten, ihrem scheinheiligen Beschluss die Umsetzung zu ermöglichen.

 Unser überaus ehrenwerter schulzokratischer Bundespräsident Steinmeier hat vor kurzem um Spenden gebeten, um die drohende Hungersnot in Afrika abwenden zu können. Hier fehlt das Geld, weil die Bullshit-Politiker dieser Welt nicht bereit sind, die Gelder bereit zu stellen, die sie bereits zugesagt hatten. Nicht lange danach hat dieser überaus ehrenwerte BP Steinmeier...
By Werner Kolb on Mittwoch, 11. Mai 2016
Wenn er nicht selbst so selbstherrlich und beratungsresistent daherkäme, könnte einem der SPD-Siggi richtig leidtun. In seiner obsessiven Sucht, alles zu personalisieren, lastet ihm  der gewöhnliche Journalismus die Misere der deutschen Sozialdemokratie fast alleine an. Nur glaubt denn wirklich jemand, die Umfragewerte der SPD würden deutlich steigen, wenn man nur die Figur an der Spitze austauscht?

Es ist schon mal unlauter, den jetzt zwanzigprozentigen Wähleranteil der SPD mit jenen erreichten Werten zu vergleichen, als es noch keine drei, sondern nur eine deutsche sozialdemokratische Partei gab. Summiert man die Forsa-Umfragewerte vom 13.4.2016 von SPD, Die Linke und Grünen, kommt man auf 21+9+14 = 44 %. Bei der letzten Bundestagswahl 2013 waren es 25,7+8,6+8,4 = 42,7 %. Und als das letztemal ein Sozialdemokrat im Jahr 1998 Kanzler wurde, waren es 35,1+5,1+6,7 = 46,9 %.  Im Jahr 1972, als Willy Brandt auf einer Welle nationaler Begeisterung zum Kanzler  gekürt wurde, erreichte die SPD einen Wähleranteil ...
By Werner Kolb on Montag, 16. November 2015
Das mal wieder überall um sich greifende Betroffenheitsgetue ob der Anschläge in Paris erinnert mich an Erich Mielkes letzten Auftritt in der Volkskammer: "Ich liebe Euch doch alle". Man hat ihn dafür zu Recht ausgelacht; denn nur Psychopathen oder Neurotiker sind imstande, sich Gefühle für Menschen einzubilden, die ihnen völlig fremd sind. Auch echte Trauer empfindet man nur für Menschen, zu denen man eine emotionale Beziehung hatte. Die  allenthalben geäußerte Trauer ist deshalb falsch. Wir Europäer sind nach wie vor Nutznießer des Kapitalismus, der die ganze Welt ausbeutet, Menschen ermordet und ganze Völker in ökonomischer Abhängigkeit hält. Echt wäre diese Trauer nur, wenn sie sich gleichzeitig wütend gegen diesen Kapitalismus richten würde. Tut sie aber nicht. Das Übermalen des eigenen...
By Werner Kolb on Freitag, 17. Februar 2012
Nicht die Stilllegung von 9 Atomkraftwerken hat, wie es uns seit 40 Jahren von den Apologeten einer radioaktiv strahlenden Zukunft prophezeit wurde, beinahe die Lichter ausgeknipst, sondern der Kapitalismus selbst in Gestalt normal gieriger Stromhändler.

Die Zocker, die mit ihren spekulativen Leerverkäufen von Strom einen bundesweiten Blackout des Stromnetzes in Kauf nahmen, bestätigen nebenbei die These eines englischen Journalisten, die von einem berühmteren Zeitgenossen vor 145 Jahren in einem etwas größeren Werk zitiert wurde: ""Kapital", sagt der Quarterly Reviewer, "flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen...
By Werner Kolb on Donnerstag, 17. November 2011
In seinem Spiegelessay ?Europas schleichende Auflösung? (Spiegel Nr. 45 vom 7.11.2011) zitiert der britische Historiker als Beleg für seine Thesen Jin Liqun, Aufsichtsratsvorsitzender des Staatsfonds CIC (China Investment Corporation): ?Die Wurzel des Übels sind der überlastete Wohlfahrtsstaat, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa errichtet wurde ? und die zur Faulheit und Trägheit verleitenden Arbeitsmarktregelungen. Die Menschen sollten ein wenig härter und länger arbeiten, und sie sollten innovativer sein. Wir Chinesen arbeiten wie verrückt?.

Wenn man sich nun die Diktate anschaut, die von IWF, EU und EZB den wankenden Staaten der EURO-Zone ( Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Irland) verordnet wurden, meint man, diese Troika des Grauens habe sich bei Jin Liqun erkundigt, was zu tun sei. Die regierenden Politiker geben sich keine Mühe, das von der Finanzwirtschaft in der Finanzkrise verbrannte Geld bei den Finanzinvestoren, den Banken und Spekulanten zurückzuholen. Sie nutzen die Gelegenheit...
By Werner Kolb on Donnerstag, 3. November 2011
Wer das Volk samt Demokratie ins Spiel bringt, wird gestürzt. Nur zwei Tage hat es gedauert, bis der griechische Ministerpräsident Papandreou gezwungen wurde, seine Regierungsmacht an eine mit der Opposition ausgehandelte Übergangsregierung abzugeben, auch von seinen eigenen Leuten. Und die Opposition, die sich bisher einer nationalen Einheitsregierung verweigerte, macht plötzlich mit. Von einem Referendum ist keine Rede mehr. Damit hat die Finanzwirtschaft dokumentiert, daß sie die Macht hat. Die politische Elite gehorcht.

Das ist nicht zu belegen, weil vorläufig niemand weiß, welche Netzwerke, Beziehungen und Gespräche benutzt wurden, um diese Entwicklung herbeizuführen. Auch ist es meist unnötig, nach Verschwörungen zu suchen. Verbunden sind die Eliten in Politik und Wirtschaft durch das unsichtbare Band ihrer gleichen Ideologie, besser Religion: capitalism first. Folgt man aber der Spur des Geldes, führt sie direkt zum Finanzkapital, zu Banken, Hedgefonds und Versicherungen. Sie hätten viel Geld verlieren...

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