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Author: Created: Donnerstag, 18. August 2011
Dies ist der Blog von Werner Kolb
By Werner Kolb on Dienstag, 18. September 2012
Wer glaubt, daß mit der Gründung des ESM die EURO-Krise vorbei ist, wird innerhalb der nächsten 5 oder, wenn es sehr gut läuft, 10 Jahre böse aufwachen aus diesem Traum, wenn der EURO endgültig geschreddert wird; denn mit ESM, Fiskalpakt und unbegrenztem Geldeinsatz der EZB werden die eigentlichenUrsachen der Krise, die ungleichen Finanz-, Steuer-, Wirtschafts- und Sozialparameter der EURO-Staaten, nicht beseitigt. Die neoliberalen Traumtänzer, die diese Krise verursacht haben, denken erst gar nicht soweit. Ihr Wirtschaftsverstand dreht sich ausschließlich um das Wort ?Austerity?, soweit es um staatliche und soziale Einkommen geht. Ansonsten mästen sie die Reichen und Superreichen mit dem, was sie den ?normalen? Bürgern abnehmen.

Im Kreis derer, die weiter denken, Keynesianer, Marxisten,Postwachstumler etc., gibt es inzwischen eine Fülle von Vorschlägen, die schon deshalb unübersichtlich geworden sind, weil sie gewöhnlich in langen oder sehr langen Texten enthalten sind. Aus dieser Fülle habe ich hier ?das...
By Werner Kolb on Freitag, 8. Juni 2012
Der Nordbayerische Kurier berichtete am 5.6.2012 über schlechte Radwege in Bayreuth. Dieser Blogeintrag, der teilweise im Nordbayerischen Kurier als Leserbrief veröffentlicht wurde, bezieht sich auf diesen Bericht.

Was mir besonders aufstieß am NK-Bericht über des Radlers Frust, war die Bemerkung des Stadtbaureferenten Striedl, er könne sich hier ?eine Abschaffung der Zwangsbenutzung des Radweges vorstellen?. Unverschämt daran ist, dass er damit so tut, als wäre das dann eine freiwillige und gar nicht groß genug zu rühmende Gnadentat des Rathauses für seine geliebten Radfahrer. Tatsächlich ist der Herr Stadtbaureferent und mit ihm das Rathaus seit dem 18.11.2010 nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes dazu gezwungen, die Straßen überall dort für die Radfahrer zu öffnen, wo keine besonderen örtlichen Verhältnisse bestehen, die das allgemeine Risiko übersteigen. Aufgrund dieses Urteils haben andere oberfränkische Städte wie Bamberg und Kulmbach (bei denen habe ich recherchiert) längst begonnen, überall...
By Werner Kolb on Freitag, 13. April 2012

was Grass kann, kann ich auch:

Das Jammern ist des Spießers Lust,
damit betäubt er seinen Frust.
Von Neuem hält er nichts;
denn das ist fremd und ohnedies
müßt´er sich dann bewegen.
Das tut er nie im Leben.

By Werner Kolb on Freitag, 30. März 2012
Im Jahr 2009 sorgte die FDP dafür, dass die Mehrwertsteuer für Hotels von 19 auf 7 % gesenkt wurde. Anfang 2010 berichtete dann unter anderem der Focus über eine Spende von 1,1 Millionen Euro der Düsseldorfer Substantia AG an die FDP im Jahr 2009, also im Vorfeld der Bundestagswahl. Diese Firma gehört August Baron von Finck, Miteigentümer der Hotelkette Mövenpick. Damals haben die Liberalen, nach einem späteren Zitat Röslers, prompt geliefert. Im Insolvenzfall Schlecker wird von der FDP nicht geliefert ? der hat kein Geld mehr.

Von der Reduzierung der Mehrwertsteuer profitierten Hotelunternehmer, auch die Superreichen unter ihnen, siehe oben. Von der Bürgschaft für die Einrichtung einer Transfergesellschaft hätten nur die SchleckerMitarbeiterInnen profitiert, die aus FDP-Sicht wohl eher zu denen gehören, die Deutschlands Zukunft mit ihrer ?spätrömischen Dekadenz? (Zitat Westerwelle) bedrohen. Die haben auch kein Geld zum Schmieren.

Kein Geld zum Schmieren, keine Lieferung. Die FDP ist leicht auszurechnen....
By Werner Kolb on Donnerstag, 23. Februar 2012
Ein paar Jahre lang habe ich mir das Gewaaf von der Rekommunalisierung der Bayreuther Energieversorgung immer mal wieder angehört. Jetzt ist mir der Kragen geplatzt; denn die Fakten sagen etwas ganz anderes als das, was auch bei der Podiumsdiskussion des BN wieder einmal verkündet wurde.

Die e.on ist an der BEW mit 24,9 % beteiligt. Damit hat sie nach dem GmbH-Gesetz  nicht einmal Minderheitsrechte; denn dafür bräuchte sie mindestens 25,1 %. Sie kann so nichts durchsetzen und nichts verhindern. Der Aufsichtsrat der BEW besteht aus dem Oberbürgermeister, 8 Stadträten, dem Betriebsratsvorsitzenden der BEW und drei e.on-Vertretern, das zahlenmäßige Verhältnis Stadt zu e.on ist also 10:3. Wer da behauptet, wie Stefan Schlags bei der Podiumsdiskussion, die BEW führe ?ein von der E.on gesteuertes Eigenleben?, könnte genauso gut 10 Kleinkriminelle vor Gericht mit dem Argument verteidigen, sie seien von drei gerissenen Großganoven zu ihren kriminellen Taten überredet worden. Es gibt keinen Richter auf dieser ganzen...
By Werner Kolb on Freitag, 17. Februar 2012
Nicht die Stilllegung von 9 Atomkraftwerken hat, wie es uns seit 40 Jahren von den Apologeten einer radioaktiv strahlenden Zukunft prophezeit wurde, beinahe die Lichter ausgeknipst, sondern der Kapitalismus selbst in Gestalt normal gieriger Stromhändler.

Die Zocker, die mit ihren spekulativen Leerverkäufen von Strom einen bundesweiten Blackout des Stromnetzes in Kauf nahmen, bestätigen nebenbei die These eines englischen Journalisten, die von einem berühmteren Zeitgenossen vor 145 Jahren in einem etwas größeren Werk zitiert wurde: ""Kapital", sagt der Quarterly Reviewer, "flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen...
By Werner Kolb on Donnerstag, 16. Februar 2012
Schon indem der Stadtrat beschloss, den Ausbau der Thiergärtner Straße  so planen zu lassen, dass nach dem Ausbau, anders als heute, zwei Lastwagen aneinander vorbeifahren können, hat er das Vorhaben, das Naherholungsgebiet Röhrensee/Studentenwald aufzuwerten, konterkariert; denn dadurch wird der Verkehr am Übergang zum Studentenwald nicht beruhigt, sondern beschleunigt. Der nächste falsche Streich folgt jetzt womöglich mit dem Umbau der Pottensteiner zur Einbahnstraße.

Eine Einbahnstraße, liest man bei Wikipedia,  kann eingerichtet werden, um die Flüssigkeit des Verkehrs bei schmaler Fahrbahn und hoher Verkehrsstärke zu erhalten, zusätzliche Parkflächen für Kraftfahrzeuge zu erhalten, ohne den fließenden Autoverkehr zu stark zu beeinträchtigen, den Durchgangsverkehr durch umwegreiche Führung zu verringern, durch Reduzierung der Kollisionsgefahr mit dem Gegenverkehr hohe Geschwindigkeiten zu ermöglichen sowie Unfallgefahren durch unübersichtliche Verkehrssituationen zu vermeiden. Im Fall der Pottensteiner...
By Werner Kolb on Dienstag, 14. Februar 2012
Europa retten, indem man den stärksten wirtschaftlichen Akteur rausschmeißt? Gewöhnlich wird es eher als sinnvoll angesehen, die Schwächsten zum Verlassen der Eurozone zu drängen, zurzeit mal wieder ganz dringend Griechenland. Als nächstes kämen dann Portugal, Irland, Spanien und Italien dran. Aber schon die Nennung dieser Reihe führt zu der Frage, was von Europa noch übrig bleibt, wenn diese europäischen Kernländer die Eurozone verlassen müssen. Und das macht wiederum die Frage interessant, ob es nicht sinnvoller wäre, nur den einen, wenn auch stärksten Akteur zum Verlassen der Eurozone zu drängen; denn es ist vor allem Deutschland, das die Krise der EU nicht lindert, sondern anheizt.

Die gegenwärtige Lage kann man nur als trostlos bezeichnen. In Griechenland ist nach nur einem Jahr Spardiktat eingetreten, wovor viele politische und wirtschaftswissenschaftliche Akteure von Anfang an warnten. Die griechische Volkswirtschaft wurde noch tiefer in die Rezession gestoßen, die Insolvenzen nehmen zu, die griechischen...
By Werner Kolb on Montag, 13. Februar 2012
Meine erste Vermutung, dass OB Dr. Hohl an der NK-Podiumsdiskussion der OB-KandidatInnen nicht teilnehmen will, weil er seine WettbewerberInnen, in Reminiszenz an das arrogante Politikverständnis der fünfziger und sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts, ?nicht aufwerten? wolle, war falsch. Die Wirklichkeit ist viel schlimmer. Sie wurde offenbar im Zusammenhang mit seiner Zusage zu einer Podiumsdiskussion bei TV Oberfranken.

Die Hohl?sche CSU begreift den Nordbayerischen Kurier (NK) als Gegner, den es zu bekämpfen gilt. Nun ist es nicht neu, dass sich Parteienvertreter von links und rechts, von vorne und hinten, von oben und unten vom NK ?ungerecht? behandelt fühlen. Das sagt aber wiederum aus, dass der NK es wohl niemandem recht macht, also doch ganz schön neutral agiert. So betrachtet, offenbaren die durch den NK bekannt gemachten internen emails der CSU eine Wagenburgmentalität, wie sie auch die ehemalige amerikanische Katastrophenregierung von Georg W. Bush demonstrierte: ?Wer nicht für uns ist, der...
By Werner Kolb on Dienstag, 17. Januar 2012
Die Studien häufen sich, in denen (Rechts)konservativen eine geringere Intelligenz als liberal und/oder links gesinnten Menschen nachgewiesen wird. Von zweien solcher Studien berichteten Spiegel und Süddeutsche bereits im vorvergangen Jahr. Als Fazit und Subüberschrift brachte der  Spiegel am 1.3.2010: ?Je intelligenter Menschen sind, umso eher sind sie bereit, sich auf Neues einzulassen. Konservative und religiöse Menschen haben hingegen einen geringeren Intelligenzquotienten. Psychologen glauben, dass man das Phänomen evolutionsbiologisch erklären kann.?

Zitiert wird eine Studie des Psychologen Satoshi Kanazawa, die Befragungen von 14.000 US-amerikanischen Jugendlichen auswertete: ?In der National Longitudinal Study of Adolescent Health, deren Daten die Londoner Forscher nutzten, wurde auch nach der politischen Überzeugung der Jugendlichen gefragt. Jene, die sich als "very liberal" einstuften, was im Deutschen einer linken...

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